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Archiv - Die BIB-Aktion
Es bleibt schwierig, Saber Rider wieder ins deutsche Fernsehen
zu bekommen. Auch mit der Briefaktion konnten die Fernsehsender
noch nicht überzeugt werden. Stellt sich die Frage, was wir
Fans noch alles tun müssen, um unseren Traum zu verwirklichen.
Ist das Ziel etwa zu hoch gesteckt? Vielleicht wäre eine Veröffentlichung
der Serie auf DVD leichter zu realisieren. Oder gar des Soundtracks
auf CD. Dann gäbe es Merchandizing im kleinen Rahmen, auf das
so mancher Sender darauf anspringen und die Serie wieder zeigen
würde.
Unter Zeichentrickfans und der "Tele-5-Generation"
genießt Saber Rider eine unglaublich große Popularität,
es reicht aber momentan noch nicht aus, die viel größere,
"unwissendere" Masse mit dieser Begeisterung anzustecken.
Es genügt schon ein Blick auf die Hitlisten von www.wunschliste.de:
Saber Rider kann sich trotz guter Konkurrenz von aktuelleren Animes
seit Monaten auf dem ersten Platz behaupten. Der Vorsprung zum Zweitplatzierten
ist gewaltig. Auch das Original, Sei Jyushi Bismark, konnte in den
letzten Monaten ordentlich zulegen und hat Klassiker wie "Barbapapa"
oder "Grisu" schon hinter sich gelassen. Ein anderes Beispiel
ist die Entwicklung der Fanpages: Hier hat sich auch eine Menge
getan. Sie sind ein Indiz für die steigende bzw. wieder erwachende
Beliebtheit der Serie. Reichte noch im Jahr 2000 eine Hand, um deutsche
Fanseiten aufzuzählen, so braucht man jetzt, gerade mal ein
Jahr später, schon Hände und Füße dazu, um
alle aufzählen zu können.
Saber Rider hat durch zig Fanseiten also nach
wie vor eine solide Basis in Deutschland, sie ist sogar noch größer
geworden. Aber wird die große "Rückendeckung"
der Community ausreichen, um ihre Serie eines Tages wieder ins Fernsehen
zu befördern? Darauf gibt es leider keine Antwort. Aber die
Zeichen stehen gut. Jedenfalls besser wie noch vor zwei Jahren.
Wir, d.h. die Mitwirkenden der "Bring-it-back"-Aktion,
haben zumindest Aufmerksamkeit bei den Sendern erregt und gezeigt,
dass Saber Rider keine Frage des Alters einer Serie, sondern einzig
und allein eine Frage der Qualität ist, die wir an die Fernsehschaffenden
stellen.
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