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Bildvergleich zwischen "Saber Rider"
und "Seijûshi Bismark"
Beim Vergleich von "Saber Rider" mit dem Original
"Seijushi Bismarck" fällt auf, dass das Original eine viel bessere
Bildqualität als der westliche Ableger hat.
Die Gründe für diesen gravierenden Qualitätsunterschied
sind wohl nur bei World Events Productions (WEP) zu suchen, die
an der Umsetzung zu Saber Rider gearbeitet haben. Dass Studio Pierrot
(Produzent von Seijûshi Bismark) schon von Beginn an schlechte
Masterbänder an WEP geliefert haben könnte, lässt sich
so gut wie ausschließen. Schließlich bieten die in Japan
auf DVD veröffentlichten Folgen eine erstklassige Qualität,
die im Jahr 2002 erschienen sind. Bleibt nur die andere Möglichkeit,
dass WEP im Zuge der Umgestaltung das Material in Aspekten wie Schärfe
und Farbtreue verändert hat. Die großen Unterschiede in der
Bildqualität sind auffallend und wurden in Deutschland auch besonders
deutlich, nachdem die Lost
Episodes mit dem Bildmaster aus Japan erstellt und herausgebracht
wurden.
Hier wird nun anhand von Beispielen auf die Mängel
im Bild von Saber Rider eingegangen, welche im Vergleich zu Seijûshi
Bismark existieren. Dabei werden zuerst die grundsätzlichen Mängelbereiche
genannt und dann mehrere Beispiele gezeigt, wie die Unterschiede
in der Praxis aussehen.
Bei der Bildqualität lassen sich konkret vier
definitive Mängel ausmachen:
Cropping
Cropping heißt einfach, dass Teile des Originalbildes
weggeschnitten wurden, was im Verlust von Bildinformationen resultiert.
Es ist unbekannt, warum WEP das Cropping vorgenommen hat, da Japan
und die USA die gleiche Fernsehnorm verwenden. Der Verlust an Bildinformation
ist der größte Minuspunkt des WEP-Bildmasters.
Das Cropping ist von Folge zu Folge, teilweise
von Szene zu Szene unterschiedlich und in den späteren Folgen aus
überwiegend unbekannten Gründen stärker ausgeprägt. In seltenen
Fällen hat man damit auch Zensur ausgeübt (Beispiel: Der
große Lazardo). Durch Cropping kann zudem der zentrale Fokus
des Bildes verloren gehen.
Unschärfe
Dies hängt mit dem ersten Problem zusammen. Durch
das Cropping wurde das verbliebene Bild zwangsweise gezoomt, um
das 4:3-Format zu füllen (dennoch gibt es links und rechts schwarze
Streifen). Dadurch verliert das Bild seine Schärfe. Es besteht ein
Zusammenhang zwischen Cropping und Grad der Unschärfe.
Unabhängig davon hat das Bild auch so nun eine
Grund-Unschärfe, die es im Original nicht gab. Zudem haben manuell
nachbearbeitete Szenen eine besondere Unschärfe.
Probleme der Farbbalance
Hierunter werden mehrere Probleme aufgefasst:
- Ausgewaschene Farben, die blasser als im Original
sind,
- eine veränderte Farbbalance, die die Farben
selber verändert,
- zu steiler oder zu tiefer Kontrast, der entweder
Flächen überstrahlt oder alles zu dunkel macht,
- Farben, die manuell ausgetauscht wurden.
Generell kann gesagt werden, dass sich Saber Rider
farblich anders anfühlt als das Original.
Horizontale Streifen
Dies ist das Resultat von interaktivem Spielzeug,
welches man auf den Fernseher benutzen konnte. Dafür wurden spezielle
Signale in das Bild eingearbeitet, welche sich als horizontale Streifenmuster
bemerkbar machen (dem Interlace-Effekt ähnlich). Da sie fest
mit dem Bildmaster verbunden wurden, wird man sie jetzt nicht wieder
los. (Ausführliche Informationen zum interaktiven Spielzeug
gibt es bei
Cavalry-Command.de.)
Unten zwei Beispiele für diese Streifen (Klick
für das ganze Bild):
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zu den Beispielen
Autor: Tribun
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